Vorgeburtliche Mutter-Kind-Bindungsförderung

Prenatal Bonding

 

Für einen guten Kontakt von Anfang an

 

Was ist das?
Die Vorgeburtliche Bindungsförderung wurde von  Dr.Jenö Raffai entwickelt. Sie hat einen positiven Einfluss auf die Schwangere und ihr ungeborenes Baby, sowie u.U. auch auf ihr Familiensystem. Durch die regelmäßige Begleitung in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft kann eine tief vertrauensvolle Bindung zwischen der Schwangeren und ihrem ungeborenen Baby schon lange vor der Geburt entstehen. Die Schwangere erlebt eine Stärkung ihrer intuitiven Körperwahrnehmung und gewinnt einen sehr klaren und weit über das Gewöhnliche hinausgehenden Zugang zum Baby und zu ihrem Körper.

Für wen geeignet?
Grundsätzlich eignet sich die vorgeburtliche Bindungsanalyse für alle Frauen, die den Wunsch haben, die Beziehung zum Baby bereits in der Schwangerschaft zu vertiefen und das Baby zu verstehen. Besonders bedeutsam ist diese Form der Begleitung für Frauen


• nach schwierigen Erfahrungen z. B. einer schweren Geburt,
• dem Verlust eines Kindes,
• Frühgeburt oder Kaiserschnittentbindung 


• bei aktuell stressiger Lebenssituation,
• nach künstlicher Befruchtung,
• bei Komplikationen in der Schwangerschaft und vor allem
• bei Geburtsängsten

In den Sitzungen erhalten Sie Raum und Gelegenheit Ihre Erfahrungen zu verarbeiten und seelisch zu integrieren. So können eventuelle Hindernisse gelöst werden. In der Zeit der Schwangerschaft gelingt dies oft leichter als in anderen Lebensphasen. Je freier Sie von seelischem Ballast sind, desto freier kann Ihr Kind in diese Welt kommen.

 

Auswirkungen der vorgeburtlichen Bindungsförderung

• Die Schwangere stimmt sich auf ihr Baby ein, gewinnt Selbstvertrauen in sich selbst und in die physiologischen Abläufe. Dies sind die Grundvoraussetzungen für eine (von Mutter und Kind) selbstbestimmte Geburt.

• Weniger Ängste vor der Geburt und dadurch weniger Schmerzen. 
Die Geburten sind meist natürlicher und auch kürzer, was auch die Notwendigkeit für geburtshilfliche Eingriffe reduziert. Dadurch ergibt sich eine größere Wahrscheinlichkeit für eine normale Geburt (Kaiserschnittrate bei Raffai < 6% im Vergleich zu durchschnittlich 30%)
• Weniger Frühgeburtlichkeit (Raffai: 0,02% zu durchschnittlich 8%)
• Die geringere geburtstraumatische Belastung äußert sich auch in seltenerem Schreien der Babys. Sie sind aufmerksamer und öffnen sich leichter, sind emotional stabil und sozial kompetent. Es gelingt ihnen im Schnitt leichter, sich auf den Tag-Nacht-Rhythmus einzustimmen.
• Der Umgang der Mütter mit den Babys ist intuitiver und sicherer, die Verständigung scheint einfacher.
• Bei weltweit mehr als 7000 durchgeführten Anwendungen Vorgeburtlicher Bindungs-Förderung von Raffai und Kollegen, trat keine postpartale Depression auf.

 

Marina Kuss
Psychotherapeutin (HPG)

Systemische Therapeutin und Beraterin (SG, DGSF)

Hebamme
 

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